Spamfilter clever nutzen: einfach erklärt

Online-Sicherheit und Spam Filter werden heutzutage immer relevanter, aufgrund des Anstiegs von Phishing, KI-generiertem Spam und auch Datenschutz. Viele Nutzer suchen nach einer zuverlässigen Lösung; dabei spielt es keine Rolle, ob man sich für eine Premium-Lösung oder einen kostenlosen Spam-Filter entscheidet. Deswegen sind Spam Filter, Schutzmaßnahmen, aber auch Junk-Ordner relevanter als je zuvor.

Die Rolle von Spamfiltern ist einfach: Sie sorgen für die Entlastung Ihres Postfaches sowie für Ihre Sicherheit, aber auch für Effizienz. Zahlreiche Unternehmen vertrauen auf hochspezialisierte Lösungen, wie den Office 365 Spam Filter, um ihren täglichen E-Mail-Verkehr abzusichern. Dank Spamfiltern werden Ihre Postfächer nicht mit Spam-E-Mails und Junk-E-Mails überfüllt und im Idealfall sehen Sie nur noch Post, die Sie wirklich erwarten und lesen wollen.

Was genau ist ein Spam Filter und wie funktioniert er?

Ein Spamfilter erkennt unerwünschte E-Mails anhand bestimmter Kriterien und identifiziert und blockiert solche Nachrichten, bevor sie in Ihr Postfach eintreffen. Er analysiert eingehende Nachrichten und E-Mails durch die Nutzung verschiedener Methoden: Ein Spam Filter prüft die Reputation des Absenders, sucht im Inhalt nach verdächtigen Keywords, Links oder ungewöhnlichen Formulierungen und nutzt clevere Algorithmen, um Muster zu erkennen und eine Mail als Spam zu kennzeichnen.

Falls eine E-Mail als Spam erkannt wird, verschiebt sie der Filter in einen separaten Ordner oder löscht sie, wodurch Sie als Nutzer vor Junk-Mail, Phishing und Malware geschützt ist.

Es gibt verschiedene Arten, wie diese Filter arbeiten, oft als Programm, integriert im Service (wie z.B. der Exchange Spam Filter) oder direkt in Ihrer App:

  • Serverseitige Filter laufen direkt auf dem Mailserver und sie analysieren jede Nachricht, bevor sie im Posteingang des Nutzers landet.
  • Clientseitige Filter befinden sich auf dem Gerät oder in der E-Mail-Anwendung des Nutzers. Sie greifen nach der Zustellung ein, markieren oder verschieben verdächtige Nachrichten, sobald sie im Posteingang gelandet sind. Dadurch sind persönliche Einstellungen und die schnelle Wiederherstellung legitimer E-Mails möglich.

Je nach verwendetem Gerät oder E-Mail-Dienst kommen unterschiedliche Spam Filter zum Einsatz. So kann der iPhone Spam Filter (oder auch Spam Filter Android) je nach verknüpftem E-Mail-Konto variieren, häufig ist oft der serverseitige Spam Filter iPhone des jeweiligen Providers aktiv. Wer die Standard-Mail-App von Apple nutzt, profitiert vom Apple Mail Spam Filter, der durch Algorithmen ständig dazulernt. Nutzern von Google-Diensten können sich auf den Gmail Spam Filter für Ordnung im Posteingang verlassen.

Whitelist, Blacklist, Junk

Um die Filterung zu optimieren, gibt es Listen, die Sie kennen sollten:

Eine Whitelist ist eine Liste genehmigter Absender oder Domains, die Ihrem E-Mail-Client sagen, den Spamfilter zu umgehen, und die Nachrichten direkt in Ihren Posteingang zustellen. E-Mails von Absendern auf Ihrer Whitelist werden als „Nicht Spam“ markiert und direkt in Ihren Posteingang zugestellt, ohne Junk-Ordner oder andere Spamfilter zu durchlaufen.

Hinweis: Die Whitelist wird serverseitig verwaltet, und die Möglichkeit, sie in eM Client zu bearbeiten, ist auf die Provider beschränkt, die erlauben, dass die Whitelist von Drittanbieter-Apps genutzt wird.

Die Blacklist ist das Gegenteil: Sie enthält Adressen oder Domains, die als unerwünscht oder schädlich gelten. Mails von diesen Quellen werden automatisch blockiert oder direkt in den Spam-Ordner verschoben.

Sie ist eine Echtzeit-Datenbank, die dabei hilft, Spam zu filtern und zu verhindern, dass Nachrichten von Quellen, die als Versender unerwünschter, schädlicher oder verdächtiger Inhalte gekennzeichnet sind, überhaupt den Posteingang des Nutzers erreichen.

Hinweis: In eM Client können Sie zwei Arten von Blacklists finden: serverseitig und lokal.

  • Die serverseitige Blacklist filtert eingehende E-Mails auf dem Server, bevor sie in die eM Client-App heruntergeladen werden.
  • Die lokale Blacklist sortiert eingehende Spam-Mails und verschiebt sie in einen Junk- oder Spam-Ordner, sobald sie über die eM Client-App empfangen wurden.

Weitere Informationen zu der Whitelist und Blacklist finden Sie in unserem Blog-Artikel.

Der Junk-Mail-Ordner (oder Spam-Ordner) ist die Aufbewahrungsstelle für alle aussortierten Nachrichten. Er hält Ihren Haupt-Posteingang sauber.

Hinweis: Kontrollieren Sie diesen Ordner regelmäßig! Manchmal landet eine wichtige E-Mail fälschlicherweise dort. Finden Sie eine, markieren Sie sie als „Kein Spam“ oder fügen Sie den Absender zur Whitelist hinzu, um den Fehler künftig zu vermeiden.

E-Mail-Sicherheit: Vier einfache Tipps

Um die E-Mail-Sicherheit zu verbessern, sind nicht nur Spamfilter nötig, sondern auch ein bewusstes Verhalten der Nutzer. Die folgenden praktischen Tipps helfen Ihnen, Ihr Postfach sauber zu halten und das Risiko, Opfer von Phishing zu werden, zu minimieren.

  • E-Mail-Adresse nicht unnötig veröffentlichen
    Vermeiden Sie es, Ihre wichtigste Mail-Adresse in öffentlichen Foren, Social Media oder auf fragwürdigen Seiten zu posten.
  • Nutzung von Einmaladressen / Alias
    Nutzen Sie Einmal-Adressen (Aliasse): Perfekt für Anmeldungen bei Newslettern, Gewinnspielen oder Diensten, bei denen Sie keine langfristige Vertrauensbasis haben.
  • Regelmäßig den Spam-Ordner prüfen
    Obwohl moderne Spamfilter exzellent arbeiten, kann es immer wieder zu sogenannten „False Positives“ kommen, also erwünschte E-Mails, die fälschlicherweise im Spam landen. Die Effektivität der Spamfilter hängt stark von Ihnen ab! Indem Sie eine Mail aktiv als Spam melden oder eine fälschlich gefilterte Mail als „Kein Spam“ markieren, trainieren Sie die automatischen Systeme.
  • Vorsicht bei Links & Anhängen
    Bei unerwarteten E-Mails, die einen Link oder Anhang enthalten, gilt: Vorsicht! Prüfen Sie den Absender, den Betreff und die gesamte Nachricht auf Ungereimtheiten, bevor Sie klicken. Das ist der beste Weg, um Phishing zu umgehen.

eM Client auf iOS und Desktop

Die Nutzung eines Drittanbieter-E-Mail-Clients wie eM Client bietet auf verschiedenen Plattformen, einschließlich iOS, zusätzliche Flexibilität. Während eM Client auf iOS die zugrundeliegenden Spamfilter der verbundenen Dienste (wie Gmail oder Exchange) nutzt, bietet die Desktop-Version erweiterte, eigene Filteroptionen zur Verfeinerung der Spam-Erkennung.

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